Die Gründungsmitglieder vom Tierschutz Lassie (Ruzica, Nina, Nora, Mrvica) bedanken sich bei allen unseren Freunden, Spender, Unterstützer, Pflege- u.Hundeadoptivfamilien für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Wir alle gemeinsam haben im abgelaufenen Jahr großartige Arbeit geleistet. Gemeinsam mit der Fam. Pinter, welche die Aufnahmestation in Serbien leitet, konnten wir mit ihrer Hilfe hunderte Tiere retten und einigen Vierbeiner ein neues zu Hause vermitteln. Über 100 Kastrationen wurden durchgeführt, zahlreiche kranke verletzte Hunde wurden medizinisch versorgt. Wir konnten die Aufnahmestelle ausbauen, winterfest machen, eine Welpenabteilung und mehrere Höfe gestalten. Derzeit wird der Wasch- u. Untersuchungsraum fertiggestellt. Uns ist bewusst, dass wir noch am Anfang des Projektes stehen, und noch ein langer Weg vor uns liegt. Wir bitten sie von ganzen Herzen, dass sie das Projekt weiterhin unterstützen.

Unsere Philosophie

Die Idee diesen Verein zu gründen, wurde aus Tränen, Trauer, Zorn und der Hoffnung geboren, dass es irgendwann anders sein wird. Meine Mutter in der Vojvodina (Serbien) zu besuchen hat mir immer viel Freude bereitet, jedoch war die Rückfahrt nach Villach oft von Trauer begleitet. Bis Höhe Zagreb hatte ich beim Gedanken an die fatale Situation in diesem Land und dessen Tiere, Tränen in den Augen. Schreckliche Bilder von angeketteten Hunden mit 1 m Bewegungsradius, verletzte Straßenhunde, liegen gelasssen in deren Elend, ohne Aussicht auf Hilfe, schwirren jedes Mal durch meinen Kopf. Es ist bekannt, dass die Menschen in dieser Region nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügen entsprechend helfen zu können, außerdem gab es  bis dato auch keine Anlaufstelle, wo sie verletzte und/oder ausgesetzte Tiere hinbringen oder abgeben hätten können, denn es gibt kein Tierheim in dieser Region (Einwohner ca. 14.000 Personen in sechs Orten).

 

Eines Frühjahres als unser Sohn von seiner Großmutter in Vajska heimfuhr (wir waren aufgrund einer Familienfeier auch vor Ort), sah er am Strassenrand einen angefahrenen, humpelnden Hund. Nachdem ich darüber in Kenntnis gesetzt worden bin, machte ich mich neben der Strasse auf die Suche nach ihm. Da er äußerst ängstlich war versteckte er sich in den Ackerfeldern wo ich ihn zitternd zwischen dem Gebüsch entdeckte. Der Hund hatte offene Fleischwunden, die bis zu den Knochen reichten und die zum Teil schon von Würmern befallen waren. Offenbar musste er schon große Qualen leiden. Wir brachten den armen Kerl zum örtlichen Veterinär, wo wir den nächsten Schock erleben sollten: Der Tierarzt hatte weder eine lange Nadel für die Spritze ins Herz noch ein Medikament zum Einschläfern. Wir standen tatenlos daneben und hatten beide Tränen in den Augen. Dies war das erste Mal, dass ich auf der Heimfahrt nicht geweint habe. Ich war zornig auf alles und jeden. Ab diesem Zeitpunkt war für mich klar, dass ich etwas Konkretes in dieser Gemeinde und im allgemeinen unternehmen muss. 

 Lassie Villach

Schönfeldweg 4 9524 Villach-St.Magdalen
Tel.: 0676 7824265

Lassievillach@gmx.at