Statuten des Vereins

 

 

§ 1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

 

 

(1) Der Verein führt den Namen ”Tierschutz Lassie“

 

Er hat seinen Sitz in 9524 Villach-St.Magdalen, Schönfeldweg 4, und erstreckt seine Tätigkeit auf :

 

Information zum Thema Tierschutz und Tierhaltung allgemein, Vermittlung von

 

Tieren aus ausgewählten Tierschutzprojekten im In- und Ausland und finanzieller

 

sowie aktiver Unterstützung von ausgewählten Tierschutzprojekten im In – und

 

Ausland.

 

(2) Die Errichtung von Zweigvereinen ist / ist nicht beabsichtigt.

 

 

§ 2: Zweck

 

 

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:

 

Finanzierung von medizinischer Versorgung der Tiere ausgewählter Projekte.

 

Finanzierung notwendiger Hilfsmittel zum Zwecke des Tierschutzes wie: Futter,

 

Hundehütten, bauliche Maßnahmen zur Unterbringung von Tieren.

 

Vermittlung von Tieren aus ausgewählten Tierschutzprojekten.

 

Finanzierung und Organisation von Transporten von Tieren, welche aus den

 

Projekten von Privatpersonen adoptiert werden.

 

Information von Interessierten Personen über ausgewählte Tierschutzprojekte im Inund

 

Ausland.

 

Unterstützung von Privatpersonen nach der Adoption eines Tieres aus einem

 

ausgewählten Projekt.

 

Aufklärung interessierter Personen zum Thema Tierschutz allgemein.

 

 

§ 3: Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

 

 

Als ideelle Mittel dienen

:

Informationsveranstaltungen zum Thema Tierhaltung und Tierschutz, Herausgabe

 

von Informationsbroschüren, Veranstaltungen zum Informationsaustausch von

 

Tierhaltern.

 

Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

 

Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge sowie Erträgnissen aus Veranstaltungen und

 

vereinseigenen Unternehmungen wie Spenden oder Sammlungen.

 

 

§ 4: Arten der Mitgliedschaft

 

 

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und

 

Ehrenmitglieder.

 

(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

 

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch

 

Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen,

 

die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

 

§ 5: Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, die

1 sich als aktive Helfer

wie zum Beispiel Pflegestellen, Transporthelfer zur Verfügung stellen, oder durch

 

Spenden bzw. Mitgliedsbeiträge die Aktivitäten des Vereins unterstützen wollen,

 

sowie juristische Personen werden.

 

(2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern

 

entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen

 

verweigert werden.

 

(3) Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von ordentlichen

 

und außerordentlichen Mitgliedern durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits

 

bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung

 

des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins

 

bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme ordentlicher und außerordentlicher

 

Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins.

 

(4) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die

 

Generalversammlung.

 

 

§ 6: Beendigung der Mitgliedschaft

 

 

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und rechtsfähigen

 

Personengesellschaften durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen

 

Austritt und durch Ausschluss.

 

(2) Der Austritt kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen erfolgen. Er muss dem

 

Vorstand vorher schriftlich mitgeteilt werden.

 

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger

 

schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als

 

sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die

 

Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon

 

unberührt.

 

1

 

 

Beschränkungen zb hinsichtlich des Alters, des Geschlechtes, der Staatsbürgerschaft, des Berufes, der Unbescholtenheit sind

möglich, aber nicht geboten.

 

 

 

(4) Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen

 

grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften

 

Verhaltens verfügt werden.

 

(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten

 

Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstands beschlossen

 

werden.

 

 

§ 7: Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

 

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen

 

und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der

 

Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den

 

ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

 

(2) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu

 

verlangen.

 

(3) Mindestens ein Zehntel der Mitglieder kann vom Vorstand die Einberufung einer

 

Generalversammlung verlangen.

 

(4) Die Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit

 

und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein

 

Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand

 

den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier

 

Wochen zu geben.

 

(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss

 

(Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung,

 

sind die Rechnungsprüfer einzubinden.

 

(6) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu

 

fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des

 

Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die

 

Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und

 

außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und

 

der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe

 

verpflichtet.

 

 

§ 8: Vereinsorgane

 

 

Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§

 

11 bis 13), die Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

 

 

§ 9: Generalversammlung

 

 

(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des

 

Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet

2 einmal

jährlich statt.

 

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf

 

a. Beschluss des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung,

 

b. schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder,

 

c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz VereinsG),

 

d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11

 

Abs. 2 dritter Satz dieser Statuten),

 

e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser

 

Statuten)

 

binnen vier Wochen statt.

 

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen

 

Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem

 

Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein

 

bekanntgegebene Fax-Nummer oder E-Mail-Adresse) einzuladen. Die

 

Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu

 

erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c),

 

durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich

 

bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).

 

(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der

 

Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail

 

einzureichen.

 

(5) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung

 

einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung

 

gefasst werden.

 

(6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt.

 

Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied

 

hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im

 

Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

 

(7) Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen

 

beschlussfähig.

 

(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in

 

der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst

 

werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der

 

abgegebenen gültigen Stimmen.

 

2

 

 

zB jährlich, alle zwei oder alle vier Jahre (abgestimmt auf die Funktionsdauer des Vorstands nach § 11 Abs 3). Das

Vereinsgesetz verlangt, dass eine Mitgliederversammlung zumindest alle vier Jahre einberufen wird.

 

 

 

(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Obmann/Obfrau, in

 

dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r

 

verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den

 

Vorsitz.

 

 

§ 10: Aufgaben der Generalversammlung

 

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

 

a) Beschlussfassung über den Voranschlag;

 

b) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des

 

Rechnungsabschlusses unter Einbindung der Rechnungsprüfer;

 

c) Wahl und Enthebung der Mitglieder des Vorstands und der Rechnungsprüfer;

 

d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Rechnungsprüfern und Verein;

 

e) Entlastung des Vorstands;

 

f) Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für

 

ordentliche und für außerordentliche Mitglieder;

 

g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

 

h) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des

 

Vereins;

 

i) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende

 

Fragen.

 

 

§ 11: Vorstand

 

 

(1) Der Vorstand besteht aus vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und

 

Stellvertreter/in, Schriftführer/in sowie Kassier/in.

 

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei

 

Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes

 

wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der

 

nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne

 

Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange

 

Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine

 

außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands

 

einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig sein, hat

 

jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die

 

Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der

 

umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

 

(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt 4 Jahre; Wiederwahl ist möglich.

 

Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.

 

(4) Der Vorstand wird vom Obmann/von der Obfrau, bei Verhinderung von

 

seinem/seiner/ihrem/ihrer Stellvertreter/in, schriftlich oder mündlich einberufen. Ist

 

auch diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige

 

Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

 

(5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden

 

und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

 

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei

 

Stimmengleichheit gibt die Stimme des/der Vorsitzenden den Ausschlag.

 

(7) Den Vorsitz führt der/die Obmann/Obfrau, bei Verhinderung sein/e/ihr/e

 

Stellvertreter/in. Ist auch diese/r verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren

 

ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die

 

übrigen Vorstandsmitglieder mehrheitlich dazu bestimmen.

 

(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die

 

Funktion eines Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs.

 

10).

 

(9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne

 

seiner Mitglieder entheben. Die Enthebung tritt mit Bestellung des neuen

 

Vorstands bzw Vorstandsmitglieds in Kraft.

 

(10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären.

 

Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten

 

Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl

 

bzw Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

 

 

§ 12: Aufgaben des Vorstands

 

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das „Leitungsorgan“ im Sinne

 

des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die

 

Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich

 

fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

 

(1) Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden

 

Rechnungswesens mit laufender Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und

 

Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis;

 

(2) Erstellung des Jahresvoranschlags, des Rechenschaftsberichts und des

 

Rechnungsabschlusses;

 

(3) Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9

 

Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c dieser Statuten;

 

(4) Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung

 

und den geprüften Rechnungsabschluss;

 

(5) Verwaltung des Vereinsvermögens;

 

(6) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und außerordentlichen

 

Vereinsmitgliedern;

 

(7) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 

 

§ 13: Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

 

 

(1) Der/die Obmann/Obfrau führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die

 

Schriftführer/in unterstützt den/die Obmann/Obfrau bei der Führung der

 

Vereinsgeschäfte.

 

(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche

 

Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften

 

des/der Obmanns/Obfrau und des Schriftführers/der Schriftführerin, in

 

Geldangelegenheiten (Vermögenswerte Dispositionen) des/der Obmanns/Obfrau

 

und des Kassiers/der Kassiererin. Rechtsgeschäfte zwischen

 

Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen

 

Vorstandsmitglieds.

 

(3) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten

 

bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten

 

Vorstandsmitgliedern erteilt werden.

 

(4) Bei Gefahr im Verzug ist der/die Obmann/Obfrau berechtigt, auch in

 

Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des

 

Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu

 

treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen

 

Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

 

(5) Der/die Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im

 

Vorstand.

 

(6) Der/die Schriftführer/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des

 

Vorstands.

 

(7) Der/die Kassier/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins

 

verantwortlich.

 

(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/Obfrau, des

 

Schriftführers/der Schriftführerin oder des Kassiers/der Kassierin ihre

 

Stellvertreter/innen.

 

 

§ 14: Rechnungsprüfer

 

 

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von

 

vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem

 

Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit

 

Gegenstand der Prüfung ist.

 

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung

 

der Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der

 

Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand

 

hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die

 

erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die Rechnungsprüfer haben dem Vorstand

 

über das Ergebnis der Prüfung zu berichten.

 

(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der

 

Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die

 

Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

 

 

§ 15: Schiedsgericht

 

 

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten

 

ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine

 

„Schlichtungseinrichtung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein

 

Schiedsgericht nach den §§ 577 ff ZPO.

 

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern

 

zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied

 

als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den

 

Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14

 

Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung

 

durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten

 

Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur

 

Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den

 

Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem

 

Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit

 

Gegenstand der Streitigkeit ist.

 

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen

 

Gehörs bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind

 

vereinsintern endgültig.

 

 

§ 16: Freiwillige Auflösung des Vereins

 

 

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck

 

einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit

 

Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

Bei Auflösung des Vereines oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten

 

Vereinszweckes ist das verbleibende Vereinsvermögen für Zwecke des

 

"Tierschutzes" zu verwenden.

 

Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach

 

Beschlussfassung der zuständigen Sicherheitsdirektion schriftlich anzuzeigen

 Lassie Villach

Schönfeldweg 4 9524 Villach-St.Magdalen
Tel.: 0676 7824265

Lassievillach@gmx.at